Antriebssysteme für mobile Logistikroboter

Modulare Wheel Drive Plattform für AMRs.

Autonome mobile Roboter sind für die moderne Logistik unverzichtbar. Ihre Leistungsfähigkeit hängt von kompakten, effizienten Radantrieben ab, die BLDC-Motoren, Getriebe, Bremsen, Encoder und Steuerungen in einem Subsystem vereinen. Mit dem Wheel Drive bietet maxon eine komplette Radantriebslösung aus einer Hand. So können AMR-Hersteller ihre Konzepte schneller in skalierbare Anwendungen überführen und dabei auf eine zuverlässige Antriebsleistung zählen.

Die Vorteile integrierter Radantriebslösungen.

Werden Motoren, Getriebe, Bremsen, Elektronik, Sensoren und Steuerungen unabhängig voneinander entwickelt, wird die Integration in den AMR komplexer. Das Bewegungsverhalten lässt sich schwieriger abstimmen, die Sicherheitsvalidierung dauert länger und die Leistung kann sich beim Flotteneinsatz von den Ergebnissen der Prototypentests unterscheiden.

Die modulare Wheel Drive Plattform von maxon reduziert sowohl die Gesamtkomplexität des Systems als auch die Anzahl der Lieferantenschnittstellen. Da weniger Komponenten spezifiziert, beschafft, montiert und qualifiziert werden müssen, können OEMs ihre Lieferkette optimieren, Integrationsrisiken reduzieren und neue Plattformvarianten schneller auf den Markt bringen.

  • Vorhersehbares Systemverhalten
  • Schnellere Validierung und Freigabe
  • Zuverlässiges thermisches Verhalten
  • Nahtlose Skalierung vom Prototyp zur Serienfertigung

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Broschüre

Unendliche Möglichkeiten.

Von AMRs bis hin zu automatisierten Lager- und Bereitstellungssystemen (AS/RS): Die modulare Wheel Drive Plattform und das Produktportfolio von maxon geben OEMs die Flexibilität, auf Basis eines bewährten Systems verschiedenste Fahrzeugarchitekturen zu entwickeln. 
 

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Subsytem maxon AGv-2

Antriebslösung

Finden Sie den passenden Wheel Drive.

Jede AMR-Plattform stellt spezifische Anforderungen an ihr Antriebssystem. Der modulare Radantrieb von maxon ermöglicht es Ingenieuren, die Lösung präzise auf die Betriebsanforderungen des Fahrzeugs abzustimmen. Das Ergebnis ist eine zuverlässige Antriebslösung, die die technische Komplexität reduziert und eine reibungslose Skalierung vom Prototyp zur Serienfertigung erleichtert.

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Unsere Produktempfehlungen.

Radantriebe von maxon sind eine kompakte und effiziente Lösung für AGVs und autonome Fahrzeuge in der Intralogistik sowie für Anwendungen im Aussenbereich. Präzise Steuerung und Drehzahlregelung gewährleisten die Systemstabilität.

Wheel Drive 250

  • Nutzlast pro Antrieb ≤ 250 kg
  • Optional mit integrierter funktionaler Sicherheit und integrierter Bremse
  • IP65 zertifiziert

Wheel Drive 500

  • Nutzlast pro Antrieb ≤ 500 kg
  • Integrierte Haltebremse
  • IP65 zertifiziert
IDX56S_ParvaluxGB28

Kundenspezifische Radantriebe

  • Perfekt aufeinander abgestimmte Systemkomponenten
  • Für geringen Bauraumbedarf optimiert
  • Kostengünstig
render_compact drive_cutaway

Kompaktantrieb

  • 50 % kleiner als herkömmliche Antriebseinheiten
  • 20 % höhere Antriebseffizienz
  • Geräuscharm und laufruhig
IDX70_L_C-Flansch

IDX 70 mit zertifizierter Sicherheitssteuerung

  • Sicherheitsintegritätslevel SIL 3 / PL e, Kategorie 3
  • Sicherheitsfunktionen STO und SBC
  • Leistung: 900 W
  • Schutzart IP65

Technischer Leitfaden zur Auswahl von Radantrieben für AMRs

Meistern Sie die 6 entscheidenden Schritte zur Auswahl eines AMR-Radantriebs unter Berücksichtigung der funktionalen Sicherheit.

Speziell für AMR-Entwickler: Dieser technische Leitfaden kombiniert die Antriebssystem-Expertise von maxon mit praxisnahen Empfehlungen zu Functional Safety sowie einem bewährten sechsstufigen Auswahlprozess. Laden Sie den Leitfaden herunter, um das Engineering-Risiko zu reduzieren und von Anfang an die richtigen Antriebsentscheidungen zu treffen.

Wie Antriebssysteme die Leistung von AMRs im Betrieb beeinflussen.

Entdecken Sie die sechs wichtigsten betrieblichen Vorteile einer modularen Radantriebslösung:

In einem AMR beeinflussen Motor, Getriebe, Steuerung, Encoder, Bremse, Sicherheitslogik und Softwareschnittstelle das Verhalten der Plattform unter Last. Werden diese Elemente getrennt ausgewählt, benötigen Entwicklungsteams häufig zusätzliche Zeit, um Kompatibilitätsprobleme zu lösen, die Abstimmung zu optimieren und Validierungslücken zu schliessen.

Werden Subsysteme von Anfang an aufeinander abgestimmt, sinken die Integrationsrisiken und das Bewegungsverhalten lässt sich besser vorhersagen. Zudem erleichtert dieser Ansatz den Übergang von der Prototypenerprobung zur skalierbaren Serienfertigung.

Beispiel

In einer AMR-Flotte nach dem Ware-zur-Person-Prinzip kann eine Plattform bei Prototypentests gute Ergebnisse liefern, sich jedoch anders verhalten, wenn sich Nutzlast, Einschaltdauer oder Einsatzbedingungen ändern. Sind Motor, Steuerung und Rückführungssystem nicht optimal aufeinander abgestimmt, können zusätzliche Abstimmungsrunden erforderlich sein, bevor der Roboter zuverlässig eingesetzt werden kann. Integrierte Subsysteme verringern diese Unsicherheit, da mechanische, elektrische und steuerungstechnische Eigenschaften bereits früh in der Entwicklung aufeinander abgestimmt werden.

Auswirkungen auf den Betrieb

  • Geringerer Integrationsaufwand
  • Weniger Kompatibilitätsprobleme
  • Vorhersehbareres Bewegungsverhalten
  • Schnellere Inbetriebnahme
  • Kürzere Validierungszyklen
  • Einfacherer Übergang vom Prototyp zur Serienfertigung

Häufig gestellte Fragen.

Ein integrierter Radantrieb von maxon ist ein modulares Antriebssubsystem für autonome mobile Roboter (AMRs). Er vereint Rad, Motor, Getriebe und Bremse in einer kompakten, aufeinander abgestimmten Einheit. Je nach Konfiguration lässt sich der Radantrieb innerhalb der übergeordneten Fahrzeugarchitektur mit kompatiblen maxon-Komponenten zur Bewegungssteuerung und funktionalen Sicherheit kombinieren.

Der Radantrieb liefert auf kleinem Bauraum das erforderliche Drehmoment für Nutzlastbewegungen und Manöver, während die Bremse kontrolliertes Anhalten und sicheres Halten unter Last ermöglicht. Dank seiner modularen Konstruktion bietet der Radantrieb eine klar definierte Schnittstelle zur Anpassung an unterschiedliche AMR-Plattformen und Anwendungsanforderungen.

Zu den Sicherheitsoptionen können Funktionen wie Safe Torque Off (STO, sicher abgeschaltetes Moment), Safe Brake Control (SBC, sichere Bremsenansteuerung), Safe Limited Speed (SLS, sicher begrenzte Geschwindigkeit) und Safe Stop 1 (SS1, sicherer Stopp 1) gehören. STO schaltet das Motordrehmoment ab, SBC steuert die Bremse, SLS hält den Antrieb innerhalb einer festgelegten Drehzahlgrenze und SS1 bringt ihn kontrolliert zum Stillstand. Die Integration dieser Funktionen in das Antriebskonzept kann die Fahrzeugarchitektur vereinfachen und einen besser reproduzierbaren Entwicklungsansatz ermöglichen.
 

Ingenieure benötigen ein Antriebssystem, das das erforderliche Raddrehmoment, die nötige Tragfähigkeit, Geschwindigkeit und Bremsleistung in einem kompakten, zuverlässigen Gesamtpaket bietet. Zu den wichtigsten Anforderungen zählen der passende Nennspannungsbereich, der Raddurchmesser, das Dauer- und Spitzendrehmoment am Rad, die radiale Tragfähigkeit, die zulässige Einschaltdauer und die erwartete Lebensdauer. Das System sollte ausserdem wesentliche Komponenten enthalten oder unterstützen, etwa einen Encoder für die geregelte Bewegungssteuerung, eine Haltebremse zum sicheren Anhalten unter Last und eine Steuerung, die sich in die Fahrzeugarchitektur integrieren lässt. Kommunikationsschnittstellen wie CANopen und EtherCAT sind für die Anbindung des Antriebs an das AMR-Steuerungssystem wichtig. Eine vereinfachte Hybridverkabelung kann zudem den Installationsaufwand reduzieren und die Zuverlässigkeit erhöhen. Für sicherheitskritische Anwendungen benötigen Ingenieure ausserdem Funktionen wie Safe Torque Off und Safe Brake Control, um das Motordrehmoment sicher abzuschalten und das Fahrzeug im Stillstand zuverlässig zu halten. Ein integrierter Radantrieb erfüllt diese Anforderungen, indem er Motor, Getriebe, Rad, Bremse und Rückführungssystem in einem validierten Subsystem vereint. Dadurch verringern sich die Entwicklungskomplexität, die Inbetriebnahmezeit und das Integrationsrisiko. maxon erfüllt all diese Anforderungen.

Funktionale Sicherheit ist entscheidend, denn ein AMR-Antriebssystem muss mehr leisten als die reine Bewegung des Roboters. Es muss auch bei wechselnden Nutzlasten, Betriebsbedingungen und Fahrzeugkonfigurationen sicher abbremsen, anhalten und Position oder Geschwindigkeit halten.

In einem integrierten Antriebssystem sind Rad, Motor, Getriebe und Bremse so aufeinander abgestimmt, dass sie als definiertes Subsystem zusammenwirken. Dadurch lässt sich das sicherheitsbezogene Verhalten leichter in die übergeordnete Fahrzeugarchitektur integrieren und auf unterschiedliche AMR-Plattformen übertragen.

Funktionen wie Safe Torque Off (STO, sicher abgeschaltetes Moment), Safe Brake Control (SBC, sichere Bremsenansteuerung), Safe Limited Speed (SLS, sicher begrenzte Geschwindigkeit) und Safe Stop 1 (SS1, sicherer Stopp 1) unterstützen ein vorhersehbares sicherheitsbezogenes Verhalten. STO schaltet das Motordrehmoment ab, SBC steuert die Bremse, SLS hält den Antrieb innerhalb einer festgelegten Drehzahlgrenze und SS1 bringt ihn kontrolliert zum Stillstand. Die Integration dieser Funktionen in das Antriebskonzept kann die Fahrzeugarchitektur vereinfachen und einen besser reproduzierbaren Entwicklungsansatz unterstützen.

Mit einem modularen, integrierten Antriebssystem können Entwicklungsteams bewährte Bewegungs- und Sicherheitsfunktionen für unterschiedliche Fahrzeugvarianten wiederverwenden. Dies reduziert den Integrationsaufwand, vereinfacht die Validierung und unterstützt einen einheitlicheren Entwicklungsprozess für AMRs in dynamischen Logistikumgebungen.

Integrierte Antriebssysteme verringern die Komplexität der Sicherheitsvalidierung, indem sie wichtige sicherheitsbezogene Funktionen, die Motorsteuerung und das Bremsverhalten in einem definierten und dokumentierten Subsystem zusammenführen. Dadurch erhalten die Entwicklungsteams klarer definierte Schnittstellen, und die Zahl der auf Fahrzeugebene zu bewertenden Wechselwirkungen sinkt.

Sofern verfügbar, kann eine vorzertifizierte Antriebslösung dem AMR-Hersteller als klar definierte Grundlage für die Verifikation dienen. Dies ersetzt weder die Risikobewertung noch die Validierung auf Fahrzeugebene. Es kann jedoch den Prüf- und Dokumentationsaufwand an den Schnittstellen verringern, wenn das sicherheitsbezogene Verhalten des Gesamtfahrzeugs gegenüber einer benannten Stelle nachgewiesen wird.

Ein kompaktes, hochintegriertes Antriebssystem beansprucht weniger Bauraum und reduziert das Gesamtgewicht des Fahrzeugs. Dadurch bleibt mehr Platz für Batterien, Sensoren, Nutzlasten und andere wichtige Komponenten. Durch die Kombination präzise aufeinander abgestimmter Komponenten mit hoher Leistungsdichte erzielt der Radantrieb einen höheren Wirkungsgrad und eine höhere Leistung bei geringerem Bauraumbedarf.

Dadurch verlängert sich die Betriebszeit zwischen den Ladevorgängen, und die Systemarchitektur wird einfacher.

Die Antriebssysteme von maxon sind modular aufgebaut und vielseitig konfigurierbar. Standardanpassungen können die Markteinführungszeit verkürzen, während massgeschneiderte Varianten die spezifischen mechanischen, elektrischen und funktionalen Anforderungen des jeweiligen AMR erfüllen.

Die Entwicklungsteams von maxon begleiten den gesamten Prozess vom Konzept bis zur Serienfertigung. Sie passen den Radantrieb an die Fahrzeugarchitektur an und stellen digitale Konstruktionsdaten für Integration, Verifikation und Validierung bereit.
 

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